Kids Schule & Freizeit

Winterzeit ist Lesezeit! Buchtipps unserer Jungs

9. Dezember 2018

Buchttipps, Lesezeit, Wihnachten

Draußen ist es kalt und ungemütlich. Es regnet fast ununterbrochen und der stürmische Wind weht einem regelrecht die Falten wieder glatt. Rausgehen macht also momentan eher wenig Spaß und sogar unsere Hunde verkriechen sich tief in ihre Kissen, sobald sie sehen, dass wir uns die Schuhe anziehen. Doch das Wetter hat auch sein Gutes, denn Zuhause ist es umso gemütlicher! Und was ist zu dieser Zeit -neben Weihnachtsfilmen gucken- schon angenehmer, als unter der Decke eingekuschelt Bücher zu lesen? Dazu ein Tässchen Kaffee oder für die Kids Tee und Kakao, ein paar Vanillekipferl zum Naschen und los geht’s mit dem Eintauchen in eine andere Welt…

Damit dieser Beitrag auch authentisch ist, habe ich mal wieder meiner Jungs befragt und sie haben mir ihre liebsten Bücher der letzten Monate verraten. Nur der Kleinste hat sich enthalten, aber er mag momentan eh alles was sich umblättern lässt.

Buchtipps der Zwillinge ( 8 Jahre)

Wortwächter“ Akram el-Bahay: Die Geschichte handelt von Tom, der Ferien auf dem Anwesen seines Onkels macht. Dort gibt es weder einen Fernseher, noch Zugang zum Internet. Dafür aber jede Menge Bücher. Zunächst langweilt Tom sich fast zu Tode, bis er in der großen Bibliothek eine Buchseite entdeckt auf der wie von Zauberhand Wörter sichtbar werden und wieder verschwinden. Es scheint so, als wüssten sie genau, was Tom gerade denkt und tut und sie kommentieren es immer mit einer Spur Gehässigkeit.

Kinder, die die Welt verändern“ von Anne Jankeliowitch: In diesem Buch wird über 45 Kinder erzählt, die voller Tatendrang sind und aufzeigen, das auch kleine Schritte schon unheimlich viel bewegen können. Sie erzählen im Form eines Steckbriefes wie sie vorgegangen sind und geben Tipps, wie man selbst etwas für unseren Planeten tun kann. Illustriert ist diese Buch mit wundervollen Fotos vom französischen Fotografen Yann Arthus-Berthrand.

Die Ballade von der gebrochenen Nase“ von Arne Svingen: Bart ist zwölf Jahre und lebt mit seiner Mutter unter schwierigen Verhältnissen in einem heruntergekommenem Miethaus in dem Junkies regelmäßig ihre Spritzen entsorgen. Seine Mutter hat ein Alkoholproblem und wenn sie mal wieder sturzbesoffen nach Hause gekommen ist, versucht sie es gut zu machen, indem sie Bart mit Liebe überschüttet. Er ist ihr niemals böse. Im Gegenteil, ihr zuliebe geht er sogar zum Boxtraining obwohl er es hasst und viel lieber Opern singt. Auch wenn sich das nun alles sehr traurig anhört, das Buch ist mit viel Witz und Charme geschrieben. Dennoch zeigt es klar, dass es nicht in jeder Familie puderrosig läuft und das manche Kinder für ihre Träume hart kämpfen müssen.

Wunder einer Winternacht“ von Marko Leino: Das Buch erzählt von von Nikolas, der hoch oben im Norden lebt und durch einen tragischen Unfall zum Waisen wird. Das ganze Dorf kümmert sich nun um ihn und er darf immer für ein Jahr bei einer der dort lebenden Familien bleiben. Jedes Jahr kurz vor Weihnachten muss er die Familie wechseln. Irgendwann kommt er zu dem bösen Tischlermeister in die Ausbildung und es scheint so, als wäre nun alles Unglück erneut über Nikolas gekommen…

Momo“ von Michael Ende: Zu diesem Buch brauche ich wohl nicht wirklich etwas schreiben..

Drachenreiter, die Feder eines Greifs“ von Cornelia Funke: Ben lebt irgendwo in Norwegen und erhält plötzlich die Nachricht, dass der Nachwuchs des letzten Pegasus bedroht ist. Die einzige Chance für die Fohlen ist, das Ben die Sonnenfeder eines Greifs findet. Dieser ist aber das gefährlichste Fabelwesen der Welt und es wird nicht einfach sein, ihn zu finden. Dennoch begibt sich Ben mit einen interessanten Team auf die Suche.

Buchtipps von dem Großen ( nächsten Monat 12 Jahre)

Darklands“ von Fabian Lenk: Die Erde wurde von einem Meteoritenschauer verwüstet. Raven und seine Gang müssen nun jeden Tag um ihr Überleben kämpfen. Sie leben mitten im Nirgendwo in einer Geisterstadt und verteidigen diese mit ausgetüftelten Fallen. Dennoch müssen sie ihr Zuhause nach einem Überfall verlassen und so begeben sie sich auf die Suche nach Paxtonia. Dort soll noch alles gut sein. Der weg dahin ist aber alles andere als ungefährlich.

Halbe Helden“ von Erin Jade Lange: Das Buch handelt von Dane und Billy D, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dane ist ein Schlägertyp mit einem Down-Syndrom-Gesicht, der wegen seiner ganzen Eskapaden von der Schule verwiesen werden soll. Damit dies nicht passiert, bietet Billy seine Hilfe an. Zwischen den Beiden entsteht eine innige aber nicht unbeschwerte Freundschaft, in der sie an ihre Grenzen kommen.

Train Kids“ von Dirk Reinhardt: Fünf Jugendliche, die sich zufällig an der mexikanischen Grenze treffen. Alle kommen aus unterschiedlichen Ländern Südamerikas und jeder von ihnen hat sein Päckchen zu tragen. Gemeinsam wollen sie über die Grenze, dann quer durch Mexiko reisen und ihr Ziel die USA erreichen. Das Buch ist real, denn jedes Jahr begeben sich etliche Kinder und Jugendliche auf diese Reise in ein besseres Leben. In diesem Buch berichtet Miguel über die Gewalt durch Polizisten und Grenzbeamte, über Träume, Freundschaft und herbe Enttäuschungen. Das Buch ist schon ziemlich heftig, aber es ist auch einfach die Realität! Nicht allen Kindern geht es so gut wie Unseren, obwohl es alle gleichermaßen verdient haben.

Das Leuchten“ von Kat Falls: Eine Zukunftsvision die beschreibt, wie es sein könnte, wenn alle Ressourcen der Welt endgültig aufgebraucht sind. Das Buch spielt in der Tiefsee, wo sich Kolonien angesiedelt haben. Es gibt sogar Farmer, die Nahrung anbauen. Ty, der erste Meeresgeborene, lebt in einer dieser Kolonien und träumt von seiner eigenen Farm. Er trägt ein dunkles Geheimnis in sich, welches er nicht einmal dem Mädchen von der Erde erzählen kann, welcher er doch so nahe steht.

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