Kids Kinderzimmer

Trennung unmöglich: Ein Zimmer für Zwillinge!

17. November 2017

Ein Zimmer für Zwillinge

Die erste Reaktion, die mir entgegen gebracht wurde, wenn ich erzählt habe, dass wir Zwillinge bekommen, war in der Regel: ach du Arme, das tut aber mir leid. Auch heute, 7 Jahre später, müssen wir uns immer wieder sobald wir von unserem Doppelpack erzählen, Sprüche anhören, die einer Beileidsbekundung gleichen. Sprüche wie: „Oh man, das ist bestimmt mega stressig“ oder „Puh, ich weiß nicht ob ich damit klarkommen würde.“ Manchmal werde ich richtig sauer, wenn ich so einen Scheiß zu hören bekomme, denn die Beiden sind natürlich nicht anstrengender oder stressiger als andere Kinder. Im Gegenteil, diese Geschwister-Kombo hat sogar viele Vorteile!

Zwischen unseren Jungs besteht eine sehr tiefgehende Bindung und von frühster Stunde an, konnten sich die Beiden ganz wundervoll miteinander beschäftigen. Ganz ehrlich, dass war sogar teilweise eine enorme Entlastung für mich als Mutter, denn die Zwei hatten offenbar nicht so häufig das Gefühl allein zu sein und haben deutlich weniger um Aufmerksamkeit gebrüllt, als der Erstgeborene oder nun Numero 4. Ist ja irgendwo auch klar. Sie lagen sehr lange zusammen in einem Bettchen und auch heute kommt es noch vor, dass die Beiden sich eine Matratze teilen.

Von daher war die Frage – als wir im Februar von einer Wohnung ins Haus gezogen sind – ob wir jedem ein eigenes Zimmer gestalten schnell beantwortet.

Es wäre schlichtweg überflüssig zwei Zimmer herzurichten und auch die Zwillinge selbst, lehnten es kategorisch ab. Nun haben wir allerdings auch das Glück, dass die Zimmer im Haus sehr geräumig sind. Von daher stellt es absolut kein Problem dar, dass Beide genügend Platz im selben Raum haben, auch wenn der Eine mal mit Lego und der Andere mit Playmobil spielen möchte. Außerdem hatten wir die Möglichkeit auf einen Schreibtisch im Zimmer zu verzichten, da wir einen Hobbyraum eingerichtet haben, in dem bereits ein großer Tisch untergebracht ist. Mal ganz abgesehen davon, dass sowohl der Große, als auch die Zwillinge, ihre Hausaufgaben eh nur am Esstisch machen möchten, da ich dann ja für Fragen meist griffbereit parat stehe.

Auf jeden Fall haben wir vor ein paar Tagen nochmal angefangen, dass Zwillingszimmer ein wenig umzugestalten. Regale und Kommoden wurden lackiert, die zwei Einzelbetten wurden gegen ein Hochbett getauscht und wir haben eine kleine Leseecke eingerichtet, wo uns nun noch der zweite Stuhl fehlt bzw. ein schöner Pouf. Jetzt kommt so nach und nach der Feinschliff und diesen Teil des Renovierens liebe ich ja ganz besonders. Gestern habe ich zum Beispiel das große Poster, welches ich von Posterlounge bekommen habe, aufgehängt. Auch bei diesem sind wir wieder ganz begeistert von der guten Qualität und den kräftigen Farben, die bei manchen Druckereien ja leider auch gerne mal auf der Strecke bleiben. Das Papier ist schön dick und somit auch recht robust, was mir für ein Kinderzimmer wichtig ist, zumal wir keinen üblichen Bilderrahmen verwenden wollten. Das Design des Posters stammt von der in Berlin lebenden Illustratorin und Malerin Elisandra Sevenstar. Ihre Illustrationen sind durchaus bekannt, erschienen bereits in unterschiedlichen Zeitschriften und zierten unter anderem auch das Titelbild eines meiner liebsten Magazine: das „Flow“.                                                               Auf ihrer Posterlounge-Künstlerseite bekommt ihr viele weitere ihrer fantastischen Designs zu sehen und ich kann euch sagen, die haben es in sich.

Für uns geht es am Wochenende mit dem Dekorieren weiter und dann ist im Anschluss auch schon das Zimmer vom Großen dran und dann das Schlafzimmer… und dann, und dann, fängt das alles schon wieder von vorne an… 🙂

Ach so: für unsere Babyecke im Schlafzimmer hatte ich ja auch schon zwei Bilder auf Leinwand von Posterlounge bekommen und auch diese Variante kann ich nur empfehlen. Hier könnt ihr diese nochmal sehen.

Zwillinge in einem Zimmer

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1 Comment

  • Reply Hannah 17. November 2017 at 21:43

    Ein schönes Zimmer! Und Zwillinge sind etwas ganz besonderes! Wir haben zwar keine, aber ich empfinde es so, einzigartig wie jedes Kind.

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