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Outfit: mal eben mit Kindern in den Freizeitpark!

19. Juni 2017

Eigentlich weiß ich es ja schon lange, aber gestern wurde ich mal wieder bestätigt: sage deinen Kindern niemals am Abend zuvor, dass es am nächsten Morgen zum Freizeitpark geht-zumindest nicht dann, wenn du nicht um 7 Uhr los fahren möchtest und du auch noch vor hast dich in Ruhe fertig zu machen.

Tja ich habe es mal wieder getan, denn den von Vorfreude gesprenkelten Kinderaugen kann ich nur ganz schlecht widerstehen und dann passiert das:

Zwilling 1 und 2  standen Sonntag schon um Punkt 6 (oder fast Punkt 6) auf der Matte und natürlich ganz ohne Rücksicht darauf, dass Babyboy gerade erst eingeschlafen war, nachdem er so ziemlich die ganze Nacht halligalli gemacht hat. Papas und mein flehentliches Bitten „ oh bitte gebt uns noch eine halbe Stunde“, wurde zwar kurzzeitig akzeptiert, bis Zwilling 1 nach knapp 10 Minuten einfiel, dass er nun doch richtig großen Hunger hat. Also auf in den Kampf!

Müsli für die Zwillinge machen. Papa geht mit den Hunden raus. Kaffee aufsetzen. Gerade mit der duftenden Kaffeetasse am Tisch sitzen und Babyboy-Geschrei aus dem Schlafzimmer hören. Babyboy stillen, den kalten Kaffee trinken, Lunchpakete vorbereiten. Die Zwillinge hoch schicken um den Großen wach zumachen, den Großen beruhigen, weil er zornig ist, dass die Zwillinge ihn geweckt haben. Babyboy wickeln. Den Zwillingen Klamotten raus legen, weil anscheinend zu schwer. Sich freuen das Papa wieder da ist. Schnell unter die Dusche hüpfen. Babyboy schreit. Papa nochmal um einen Spaziergang bitten, damit Babyboy einschläft und ich mich fertig machen kann. Kein Problem für Papa. Weiterduschen. Ruhig bleiben, weil alle zwei Minuten ein Zwilling ins Bad kommt um zu fragen, wann wir endlich los zum Freizeitpark fahren. Sich noch mehr anstrengen ruhig zu bleiben, weil ein Zwilling ausgerechnet in dem Bad AA macht, wo ich dusche, obwohl 4 Bäder im Haus sind.

Die Kinder bitten ihre Lunchpakete einzupacken. Die Kinder anmotzen, weil sie das nicht ohne Zankerei schaffen. Die Haare föhnen. Streit zwischen den Zwillingen lösen. Ein Dutt machen, weil keine Zeit. Wimperntusche auf ein Auge klatschen. Wieder Streit schlichten. Sich freuen, dass Papa wieder da ist und Babyboy eingeschlafen ist. Sich nicht mehr freuen, weil Papa den Manduca ablegt um sich fertig zu machen und Babyboy wieder wach wird. Babyboy auf den Arm herumtragen. Feststellen, das ich mich noch gar nicht angezogen habe. Schnell was von der Kleiderstange reißen weil Babyboy nochmal Hunger hat. Hunger stillen und mit Allemann alles ins Auto packen. Losfahren und merken, dass ich nur ein Auge geschminkt habe . Sich freuen, weil Kajal eingepackt und eine zweite leicht angetrocknete Wimperntusche im Handschuhfach liegt.

Drei Kreuze machen, weil endlich im Freizeitpark angekommen. Blöd gucken, weil größter Sohnemann bemerkt, dass meine Klamotten nicht zusammenpassen. Laut loslachen, weil er meint, dass es irgendwie doch gut aussieht, dafür, dass ich keine Zeit hatte mich in Ruhe fertig zu machen.

Den Dreien hinterher schauen, wie sie voller Freude auf die Fahrgeschäfte zusteuern. Happy sein, weil die Kinder happy sind und all den morgendlichen Stress vergessen.

Ein ganz normaler Sonntag eben! 🙂

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