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Die Jagd nach dem Glück!

27. Mai 2017

Irgendwie sind wir doch immer und ständig auf der Jagd nach dem großen Glück. Wir eilen und hetzen hinterher bis wir aus der Puste sind und uns erst einmal zum ausruhen niederlegen müssen.

Warum ist es bloß so schwer, einfach mal inne zu halten und das Glück in diesem einen kleinen Moment zu empfinden? In diesem Moment, der Sekunden später wieder vorbei und doch so einzigartig, wie jeder Einzelne von uns ist…

Mittlerweile weiß ich, dass es kein Patentrezept für´s Glücklichsein gibt. Im Ernst, wie sollte das auch möglich sein? Wir empfinden schließlich nicht alle das gleiche.

Auch der sich ewig haltende Rat laut nach dem zu suchen, was wir nicht finden können ist totaler Humbug! Ich finde so noch nicht einmal meine verlegte Haarbürste.

Sowieso glaube ich, so war es zumindest bei mir, muss man aufhören mit dem Glück Fuchs und Hase zu spielen und vielmehr akzeptieren, dass das Langohr in der Regel sowieso schneller ist. Mich zumindest, machte diese Jagerei müde und irgendwann fragte ich mich selbst, was ich eigentlich vom Glück erwarte. Was sollte es mir bescheren, sobald ich es eingefangen habe?

Ich überlegte und überlegte, aber die erschreckende Wahrheit ist, dass ich es nicht wusste. Ein Schockmoment zum Haare raufen! Nachdem ich diesen aber mit ein paar Haaren weniger auf dem Kopf überwunden hatte, wurde mir klar, dass ich um Glücksgefühle zu empfinden erst einmal herausfinden muss wie meine ganz persönliche Definition von Glück eigentlich lautet.

Auch dies war kein leichtes Unterfangen und bis heute kann ich diese nicht in genauen Worten wiedergeben. Allerdings ist mir durch all meine Gedanken klar geworden, dass ich das Glück gar nicht suchen brauche. Ich muss nicht jeden Tag hinterher rennen und am Abend mit langer Zunge heimkehren. Das große Geheimnis ist nämlich, dass das Glück immer da ist. Es liegt vor uns und manchmal bettelt es so gar darum nicht übersehen oder wieder einmal mehr mit Füßen getreten zu werden. Das wichtigste für mich, um das Glück zu fühlen, war also, meine Augen und mein Herz für das was vor mir liegt zu öffnen. Für die Details, die wir im Alltag oft übersehen, weil sie halt so offensichtlich und manchmal so gar einfach sind.

Erst als ich das geschafft hatte, konnte ich das Glück um mich herum tanzen sehen. Es ist da! Es ist immer da…!

Und so begriff ich, dass man das Glück nicht auf eine einzige große Sache reduzieren kann. Es sind all diese kleinen Momente, die sich summieren und die uns so zu glücklichen Menschen machen.

Sei es das Lachen der Kinder, oder das liebevolle Lächeln unserer Partner. Sei es die wunderschön blühende Blume am Wegesrand oder der Geruch von frisch gemähten Gras. Der blaue Himmel oder ein Tanz im Sommerregen… Das Konzert der Vögel oder ein Glas Rotwein am Abend auf der Terrasse…

Was auch immer es für dich persönlich ist, da ist es die ganze Zeit!

 

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3 Comments

  • Reply *thea 29. Mai 2017 at 9:36

    Ich mag diese Bilder so sehr! Ich habe mit der Zeit auch gelernt, dass das Glück so oft im Moment liegt. Achtsam durchs Leben gehen und die schönen Momente bewusst genießen bringt mir sehr viel. Und dann eher reflektieren, wenn gerade etwas nicht passt, unglücklich macht oder sich nicht richtig anfühlt <3 schöne Woche dir!

    • Reply AVEC QUATRE 31. Mai 2017 at 11:09

      Ich bin da voll d’accord mit dir liebe Thea. Wir sollten alle viel mehr und eher auf unsere Gefühle hören.

  • Reply Christine 29. Mai 2017 at 7:54

    Super schön geschrieben! Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin irgendwie auch immer auf der Suche nach dem großen Glück, obwohl ich es vielleicht schon habe. Ich wüsste nicht, was mir noch fehlt und trotzdem denkt man immer: „Da muss doch noch was kommen“. Vielleicht sollte man wieder lernen, die Dinge, die man hat besser zu schätzen und wahrzunehmen.

    Liebe Grüße

    Christine

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